Prüfprotokolle & EMPB
Illustratives Beispiel — keine Kundenreferenz- Problem
- Messwerte werden manuell aus Protokollen in Kundenvorlagen übertragen und gegen Toleranzen geprüft.
- Ergebnis
- Strukturierte, toleranzgeprüfte Ausgabe im Kundenformat.
- Eingang
- Extrahieren
- Prüfen
- Weiterleiten
Was dabei im Hintergrund passiert
- 01Protokoll entgegennehmen (PDF, Scan, Export).
- 02Dokumenttyp und Vorlage erkennen.
- 03Merkmale und Messwerte extrahieren.
- 04Gegen Zeichnungstoleranzen prüfen.
- 05Fehlende oder widersprüchliche Werte markieren.
- 06Kundenvorlage (EMPB/PPAP) befüllen.
- 07Zur Freigabe an den zuständigen Prüfer geben.
Messprotokolle aus Koordinatenmessgerät, Handmessmitteln und Prüfständen werden Feld für Feld in die Kundenvorlage (EMPB / PPAP Level 3, Ballon-Nummern, Erstmusterprüfbericht) übertragen und gegen die Zeichnungstoleranzen geprüft. Abweichungen werden markiert. Zwei Korrekturschleifen sind Teil jedes Piloten; die Abnahme misst eine Feld-Trefferquote von mindestens 95 % gegen kundenfreigegebene Referenzdokumente.
Für Maschinen im Anwendungsbereich der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 (verbindlich ab 20. Januar 2027) lässt sich die Nachweisführung — Konformität, technische Dokumentation, Rückverfolgbarkeit der Messwerte — in denselben automatisierten Ablauf einhängen.
KI wird hier nur zur Extraktion und Zuordnung eingesetzt. Die Toleranzprüfung selbst ist deterministisch, und jedes erzeugte Dokument bleibt vor dem Versand an den Kunden in dessen Freigabe.
